Heither & von Morgen Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB

Unsere Kanzlei hat Standorte in Hamburg und Berlin. Bei uns stehen der Mandant und seine individuellen Ziele im Vordergrund. Wir gehen stets auf die konkrete Situation unserer Mandanten ein. So können wir sie erfolgreich beraten. Bei hoher und detaillierter Fachkenntnis in unseren Tätigkeitsschwerpunkten sind wir nicht nur Spezialisten, sondern analysieren die Probleme unseres Mandanten umfassend und beraten entsprechend. Dabei widmet sich jeder der sieben Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte vornehmlich drei Rechtsgebieten, so dass unsere Mandanten mit einer hohen Fachkompetenz beraten werden.

Wir beraten und vertreten national und international tätige Unternehmen umfassend im Wirtschaftsrecht. Für Privatpersonen sind wir insbesondere im Arbeitsrecht sowie in Fragen des Erbrechts und der Vermögensnachfolge die persönlichen Berater. Ein Schwerpunkt unserer Tätigkeit besteht zudem in der Beratung und Vertretung von Führungskräften.

Wir kennen die Fragestellungen unserer Mandanten nicht nur aus der anwaltlichen Beratungspraxis, sondern beispielsweise auch aus eigener Erfahrung als Unternehmer, Aufsichtsratsmitglied oder Richter. Dieses Wissen und Verständnis bringen wir in die Mandatsbearbeitung ein, was pragmatische Lösungen erleichtert.

Partner

Dr. Dr. Robert D. v. Morgen
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Erbrecht

Carl-Christian v. Morgen, M.A.
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Handels- & Gesellschaftsrecht

Dr. Martin Heither
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht
  
Stefanie Richter
Rechtsanwältin und Fachanwältin für Arbeitsrecht

Niels Eberle
Rechtsanwalt

Dr. Friedrich Heither
Partner bis 31.12.2014
Vorsitzender Richter am Bundesarbeitsgericht a.D.

Schwerpunkte

- Arbeitsrecht
- Erbrecht
- Handels- & Gesellschaftsrecht
- Immobilienrecht
- Medienrecht, Urheberrecht,
  Gewerblicher Rechtsschutz
- Gewerbliches und Privates Mietrecht
- Zwangsvollstreckung
- Forderungsmanagement
- Betriebliche Altersversorgung
 

Aktuelles

  • 26. Juni 2017 - 18:46

    Das Bundesarbeitsgericht hat mit Urteil vom 18. Januar 2017 – 7 ABR 60/15 – seine frühere Rechtsprechung bestätigt, wonach Leiharbeitnehmer bei der Feststellung der für die Anzahl freizustellender Betriebsratsmitglider maßgeblichen Belegschaftsstärke im Entleiherbetrieb mitrechnen, wenn sie zu dem regelmäßigen Personalbestand des Betriebs zählen. Die Zahl der Arbeitnehmer einschließlich der Leiharbeitnehmer bestimmt regelmäßig den Umfang der Aufgaben des Betriebsrats.

  • 29. Mai 2017 - 18:21

    Neue Entscheidungen des Bundesarbeitsgerichts zum Rechtsschutz bei Diskriminierungen wegen Alters (Urteile vom 11.8. 2016 – 8 AZR 4/15, 809/14, 406/14)  weisen erneut darauf hin, wie sorgfältig eine Stellenausschreibung gestaltet werden muss, um eine Vermutung der Diskriminierung erst gar nicht begründen zu können (§ 11 AGG). Wenn das dem Arbeitgeber nicht gelingt, kann er nur schwer Entschädigungsforderungen nach § 15 Abs.2 AGG entgehen.

  • 24. Mai 2017 - 11:26

    Das Bundesarbeitsgericht hat am 24.8.2016 (5 AZR 703/15) eine im Arbeitsleben übliche Ausschlussklausel für unwirksam erklärt. Meist beziehen sich die Ausschlussklauseln auf „sämtlichebeiderseitigen Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis. Diese Ausschlussklausen umfassen auch Ansprüche auf Mindestlohn. Das ist nach § 3 Satz 1 MiLoG nicht zulässig. Das hat Auswirkungen auf die Wirksamkeit der Ausschlussklausel.

  • 18. Mai 2017 - 16:18

    Befristungen des Arbeitsvertrags sind nach § 14 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 TzBfG auch dann zulässig, wenn der betriebliche Bedarf an der Arbeitsleistung nur vorübergehend besteht. Der Bedarf kann vorübergehend bestehen durch einen zeitweiligen Anstieg des Arbeitsvolumens im Bereich der Daueraufgaben des Arbeitgebers. Das hat das Bundesarbeitsgericht in einem neuen Urteil (Urteil vom 14.12.2016 -7 AZR 688/14) entschieden. Gleichzeitig hat der 7.

  • 18. Mai 2017 - 16:16

    Das Bundesarbeitsgericht hat seine Rechtsprechung zu den Voraussetzungen einer Entschädigung und von Schadensersatz bei  Diskriminierungen eines Bewerbers aus Altersgründen (§ 15 AGG) geändert (Urteil vom 11. August 2016 – 8 AZR 406/14). Bisher hatte das BAG bei den Forderungen nach § 15 AGG eine subjektive Ernsthaftigkeit der Bewerbung gefordert. Darauf kommt es nach der neuen Entscheidung nicht mehr an. Die Frage der Ernsthaftigkeit sei nur bei einem entsprechenden Vorwurf des Rechtsmissbrauchs zu prüfen.

  • 2. Mai 2017 - 16:43

    Das Bundesarbeitsgericht hat die Anforderungen an eine Druckkündigung verschärft. Eine Druckkündigung liegt vor, wenn Mitarbeiter eine Kündigung eines bestimmten Arbeitnehmers verlangen. Sie ist nur dann sozial gerechtfertigt, wenn der Arbeitgeber die durch den Druck entstehenden wirtschaftlichen Nachteile nicht mit zumutbaren Abwehrmaßnahmen zu verhindern sucht. Zumutbar ist der Hinweis an die Arbeitnehmer auf die Rechtswidrigkeit einer Arbeitsniederlegung verbunden mit der Ankündigung arbeitsrechtlicher Folgen (Urteil vom 15. 12.

  • 2. Mai 2017 - 16:39

    Am 1. April 2017 ist die AÜG-Reform in Kraft getreten. Die Reform bringt erhebliche Änderungen für Unternehmen, die Leiharbeitnehmer einsetzen wollen.

  • 7. April 2017 - 17:57

    Das Bundesarbeitsgericht hat in einer jetzt veröffentlichten  grundlegenden Entscheidung die Voraussetzungen beschrieben, unter denen ein Mitglied des Betriebsrats in einen anderen Betrieb versetzt werden kann (vgl. § 103 Abs. 3 Satz 1 BetrVG, BAG Beschluss vom 27.7.2016 – 7 ABR 55/14).  In dieser Entscheidung geht es u. a. um die „dringenden betrieblichen Bedürfnisse“ (§ 103 Abs. 3 Satz 2 BetrVG).

    Wir beraten gern Arbeitgeber und Betriebsräte bei den Verfahren nach § 103 BetrVG.

  • 7. April 2017 - 17:52

    Leistungen der betrieblichen Altersversorgung sind nach Maßgabe des § 7 Abs.1 BetrAVG gegen Insolvenz geschützt. Nach dieser Bestimmung haftet der Pensionssicherungsverein (PSV) für Versorgungsansprüche die bei Eintritt des Sicherungsfalls (z. B. Insolvenz) bereits entstanden sind. Zu den geschützten Leistungen können auch einmalige Kapitalleistungen gehören.

  • 17. Februar 2017 - 15:10

    Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales hat einen Gesetzesvorschlag zur Teilzeitarbeit erarbeitet. Er wird zurzeit mit den anderen Ministerien abgestimmt. Nach dem Entwurf soll niemand unfreiwillig in Teilzeit verbleiben müssen. Teilzeitbeschäftigte sind vor allem Frauen (80 %). 

    Zwei Regelungen sind vorgesehen:

    1. Ein Anspruch auf zeitlich begrenzte Teilzeit (neben dem schon bisher bestehenden Anspruch auf unbefristete Teilzeit).