Kündigungsschutz – Druckkündigung

Das Bundesarbeitsgericht hat die Anforderungen an eine Druckkündigung verschärft. Eine Druckkündigung liegt vor, wenn Mitarbeiter eine Kündigung eines bestimmten Arbeitnehmers verlangen. Sie ist nur dann sozial gerechtfertigt, wenn der Arbeitgeber die durch den Druck entstehenden wirtschaftlichen Nachteile nicht mit zumutbaren Abwehrmaßnahmen zu verhindern sucht. Zumutbar ist der Hinweis an die Arbeitnehmer auf die Rechtswidrigkeit einer Arbeitsniederlegung verbunden mit der Ankündigung arbeitsrechtlicher Folgen (Urteil vom 15. 12. 2016 – 2 AZR 431-15).

Wir beraten gern Arbeitgeber vor Ausspruch einer Druckkündigung. Wir vertreten auch Arbeitnehmer, die von einer Druckkündigung betroffen sind.