Planungssicherheit für Arbeitgeber in Vertretungsfällen

Arbeitsverträge können bei sachlichen Gründen befristet abgeschlossen werden. Ein sachlicher Grund liegt vor, wenn der Arbeitnehmer zur Vertretung eines anderen Arbeitnehmers beschäftigt wird. Das gilt auch für die Vertretung während der Elternzeit (§ 21 Abs. 1 BEEG). Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass der befristete Arbeitsvertrag schon dann abgeschlossen werden kann, wenn der Stammarbeitnehmer zwar nach § 16 Abs. 1 Satz 1 BEEG noch keine Elternzeit verlangt hat, aber die Inanspruchnahme der Elternzeit angekündigt hat (Urteil vom 9. 9. 2015 – 7 AZR 148/14).

Arbeitsverträge können bei sachlichen Gründen befristet abgeschlossen werden. Ein sachlicher Grund liegt vor, wenn der Arbeitnehmer zur Vertretung eines anderen Arbeitnehmers beschäftigt wird. Das gilt auch für die Vertretung während der Elternzeit (§ 21 Abs. 1 BEEG). Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass der befristete Arbeitsvertrag schon dann abgeschlossen werden kann, wenn der Stammarbeitnehmer zwar nach § 16 Abs. 1 Satz 1 BEEG noch keine Elternzeit verlangt hat, aber die Inanspruchnahme der Elternzeit angekündigt hat (Urteil vom 9. 9. 2015 – 7 AZR 148/14).